Mittwoch, 18. März 2009

Das paßt ja :)

You are The High Priestess

Science, Wisdom, Knowledge, Education.

The High Priestess is the card of knowledge, instinctual, supernatural, secret knowledge. She holds scrolls of arcane information that she might, or might not reveal to you. The moon crown on her head as well as the crescent by her foot indicates her willingness to illuminate what you otherwise might not see, reveal the secrets you need to know. The High Priestess is also associated with the moon however and can also indicate change or fluxuation, particularily when it comes to your moods.

What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.

Freitag, 13. März 2009

Endlich Freitag...

Nachdem ich heute verdammt schlecht geschlafen habe, bin ich unendlich froh, dass heute Freitag ist.
Gestern nacht wurde ich von Grübeleien wachgehalten. Und natürlich haben sich die Gedanken, die ich gewältz habe später in meine Träume eingemischt.
Denn gestern hat El Chefe doch noch mit meiner Chefin gesprochen - und die hat mir ein wenig erzählt.
Dank der Tatsache, dass El Chefe ein Choleriker ist wie er im Buche steht - aber gleichtzeitig von Menschen die er für Gleichgestellt erachtet leicht lenkbar ist, fiel seine Beschwerde über mich dann sehr milde aus.
Allerdings machte mir das was da rauskam doch Kopfzerbrechen, und das tut es noch.

Meine Chefin ist der Meinung, ich muß an meinem Selbstbewußtsein arbeiten. Daher war ich ja schon im Herbst 2008 in einem Seminar, und soll auch dieses Jahr etwas ähnliches besuchen. Damit kann ich leben, aber wenn ich diese Meinung nicht teile - außerdem kann man sich aus Seminaren ja immer irgendetwas mitnehmen, was man umsetzen kann und will.

Nun kristallisiert sich aber heraus, das El Chefe quasi auf der Suche nach einer Zweiten Übersekretärin ist. Sprich, er wünscht sich einen Klon meinr Kollegin.
Ich will aber kein Klon sein.

Ich mag mich. Und ich mag die Art meines Wesens. Ich bin nunmal freundlich und offen. Ich bin gerne fröhlich, und sehe nicht ein, warum ich mehr als die Hälfte meines Alltags damit verbringen soll grimmig und hart zu sein. Zumal ich das Spielen müßte. Und das ergibt für mich keinen Sinn.
In den letzten 5 Jahren (solange bin ich in diesem Krankenhaus beschäftigt) hat mein freundliches Wesen dazu beigetragen, dass man mich mehr oder weniger im ganzen Haus kennt - und mich schätzt. Vom Bettenfahrer bis hin zum Geschäftsführer - mein Name ist bekannt, und die Gesichter hellen sich auf, wenn man mich irgendwo trifft. So schlecht kann mein Weg also nicht sein.
Wenn ich mir das hernehme, was El Chefe gestern von sich gegeben hat, dann habe ich die Befürchtung, dass man mich niemals wirklich akzeptieren wird, auch wenn ich im Sommer die Abteilung übernehme. Und zwar weil ich nicht bissig und kalt bin. Weil ich freundlich bin, und meine Launen nicht auf andere übertragen will. Weil ich versuche auch in harten Zeiten positiv zu denken, und etwas Gutes darin zu sehen.

Das ist doch pervers!
Ich mache meinen Job. Und ich mache ihn gut. Ich schreibe schnell und beinahe fehlerfrei. Patienten schätzen mich wegen meiner freundlichen Art, meiner netten Stimme (mehr bekommen sie ja von mir nicht mit) und meine Ausstrahlung, die angeblich sogar via Telefon zu spüren ist. Meine Chefin schätzt mich, da ich Dinge sofort und gewissenhaft erledige und ein hohes Maß an Serviceorientierung mitbringe. Und sie schätzt es, dass ich meist ein Lächeln auf den Lippen habe.
Und abgesehen vom fehlerfreien, schnellen Schreiben ist all das genau das, was El Chefe (dem Abteilungsleiter) sauer aufstößt, und die Begründung dafür, dass er der Meinung ist, dass ich für den Job den ich mache eigentlich nicht geeignet bin. Meine direkte Chefin sieht das anders, und von daher werde ich auch sicher nicht so schnell versetzt.
Allerdings habe ich das Gefühl, dass ich mich auf Kämpfe gegen Windmühlen vorbereiten muss.

Ich muss sagen, ich verstehe die Welt nicht mehr.

Donnerstag, 12. März 2009

Ein neuer Tag...

Nachdem ich mir gestern ein Glas Wein gegönnt, und meine Seele mit Musik und Räucherstäbchen verwöhnt habe, bin ich um 22:00 in Bett gegangen. Nach dem Motto: Dann ist der Tag vorbei.


Heute ist der Himmel blau, mein Horoskop ist hervorragend, und meine Stimmung deutlich besser.


Ich versuche das Gestern gestern sein zu lassen und nach vorne zu sehen. Außerdem ist ja heute schon Donnerstag. Das heißt das Wochenende ist in Sicht - und da gibt es einiges worauf ich mich freuen kann.
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Tag!

Mittwoch, 11. März 2009

Danke...

Genau DAS habe ich jetzt gebraucht. Ich konnte heute zum ersten Mal herzhaft Lachen...

Gibt es was Schöneres...?

... als bereits um 8:00 morgens, noch vor dem Kaffee vom Chef übel beschimpft zu werden?

Ja, ich habe gestern einen Fehler gemacht.
Ja, ich habe etwa übersehen.
Das hätte nicht passieren dürfen.

Aber alleine zwischen 100 Telefonaten, Patienten, die bei mir im Büro standen und einer Menge Befunde die zu schreiben waren, ist es passiert.
Ich kann es weder rückgängig machen, noch sonstwas tun, um es ungeschehen werden zu lassen.

Aber es hat keine Konsequezen für unsere Patienten. Zieht keine körperlichen oder seelischen Schäden nach sich.
Es ist einfach nur ärgerlich.

Aber rechtfertigt dass, dass ich mich als "verrückt" bezeichnen lassen muss? Und was soll die Aussage, dass er sich nicht auf mich verlassen kann? Dass ich alles falsch machen würde?

War nicht er es selbst, der erst im Jänner 2009 sagte, dass er so zufrieden mit mir ist, weil ich mich so gut eingelebt hätte und kaum Fehler mache?

Nur um mich zur Sau zu machen, hat er extra um 7:45 angerufen. Und ich saß hier und konnte, kaum dass ich aufgelegt hatte meine Tränen nicht zurückhalten
(Wo ich doch im Moment hormonell wie immer einmal im Monat sowieso leicht am Wasser gebaut bin)

Ich war so zornig, dass ich am liebsten gekotzt hätte - stattdessen konnte ich die Tränen nicht verhindern.
Und meine Kollegin, die starke und harte - zeigte sich schockiert, ob der Auswirkung dieses Telefonats. Sie schickte mich rasch weg, damit ich mir keine Blöße vor den Ärzten geben muss.

Und während ich, wie ein geprügelter Hund auf der Toilette meine Wunden leckte und versuchte meine Gefühle wieder in den Griff zu bekommen hat sie mir unserer Chefin gesprochen.

Normalerweise geht es mir am A... vorbei, wenn El Chefe laut wird, oder seine cholerischen Anfälle hat, aber da er diesmal persönlich geworden ist, mir Dinge vorwirft, die einfach nicht stimmen und dann auch noch weitreichtende Konsequenzen für mich angekündigt hat, das hat mich dann doch getroffen. Vor allem unvorbereitet.

Inzwischen habe ich ein Gespräch mit meiner Chefin hinter mir, die voll und ganz hinter mir steht. Trotzdem habe ich aber immer noch eine ziemliche Wut im Bauch, und könnte vor Zorn weinen, nur inzwischen kann ich es unterdrücken.

Das ist er also.
Das ist der Dank dafür, dass ich jeden Tag bereits um 7:00 hier bin und auch schon mal bis 18:30 bleibe, nur um alles zu erledigen, was zu erledigen ist.
Das ist der Dank dafür, dass ich mit unzähligen Patienten telefoniere und mich von ihnen anmaulen lasse, weil die Ärzte Dinge versprechen, die nicht haltbar sind.
Das ist der Dank dafür, dass ich im Prinzip im gesamten letzten Jahr nur für die Arbeit gelebt habe.

Und da wundert sich noch wer, dass diese Stelle nie lange mit ein und derselben Person besetzt war?
Mich wundert es nicht mehr.

Ich weiß, dass er mich anbrüllen wird, sobald er heute den Fuß in unser Büro setzt - und ich werde hier sitzen und werde versuchen seinen cholerischen Anfall zu überstehen ohne loszuplärren. Und vor allem, ohne ihm eine passende Antwort zu geben.

An manchen Tagen hasse ich mein Leben!

Montag, 9. März 2009

Auf in die neue Arbeitswoche...

*seufz*
ist das Wochenende wirklich schon wieder um? Wie kann das sein, dass diese zwei Tage immer wie im Flug vergehen?

Naja - gestern war ich am Vormittag ein wenig spazieren. Der strahlend blaue Himmel und die lachende Sonne mußten einfach genutzt werden, ehe ich am frühen Nachmittag zu meinen Freunden aufgebrochen bin, die mich zu Kaffee, Kuchen und Rollenspiel geladen hatten.

Fast dachte ich, dass der Tag viel zu schön ist, um ihn in einer Wohung zu verbringen. Aber eben nur fast, denn bereits zu Mittag kamen die ersten schwarzen Wolken und der Wind frischte ziemlich auf.

Was soll ich sagen, als ich um 20:30 den Heimweg antrat hat es... ÜBERRASCHUNG... geregnet. Aber zumindest war es warm.

Heute morgen dann habe ich mich kleidertechnisch verzettelt. Bei 7°C um 5 uhr morgens habe ich mich für einen etwas dünneren Pulli entschieden.
Aber ich habe den eisigen Wind unterschätzt, der mich fast von den Beinen gefegt hätte. Es war a...kalt draußen.
Und - da es ja schon ewig nicht mehr geregnet hat - mischten sich auch noch feine Tropfen dazu, die immer mehr wurden.
Schönes Wetter wird überbewertet.

Jetzt gönne ich mir einen Kaffee, und dann kann die neue Arbeitswoche beginnen...

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