Mittwoch, 18. Februar 2009

Anflug von Winterdepression

Wäh, die erste Arbeitswoche hat es in sich... bin hundemüde.
Und dass der Winter so gar nicht lockerlassen will beginnt nun auch mir langsam auf das Gemüt zu schlagen.

Anstatt dass es langsam wärmer wird, wird es immer kälter, und es schneit ohne Unterlass.

Aber auch privat ist es im Moment so, dass ich in dunkelgrauer Stimmung schwanke. Ich mag mich selbst nämlich nicht... und habe festgestellt, dass ich irgendwie einfach nicht weiß, was ich eigentlich will.

Ich sehne mich Berührung. Und zwar körperlich wie emotional. Seit 2 Jahren bin ich nun alleine. (Ich treibe jetzt mal eben meine Besucherzahlen in die Höhe...) Es geht mir jetzt weniger um Sex - komme ganz gut ohne klar.
Es geht mir wirklich um "banale Berührungen". Hin und wieder in den Arm genommen werden - und zwar nicht von der Familie. Den Herzschlag eines anderen Menschen spüren. Oder auch mal ein Kuss...
All das fehlt mir!

Auf der anderen Seite genieße ich es wirklich alleine zu sein - unabhängig von einem anderen Menschen. Tun und lassen können, was ich möchte. Keine Rücksicht auf einen anderen Menschen nehmen zu müssen.
Und die Freiheiten, die ich nun zu schätzen weiß will ich eigentlich gar nicht mehr abgeben.

Eine Bekannte meinte unlängst, dass eine unabhänige Frau ja wohl Wege finden würde körperliche Nähe zu bekommen - und spielte damit auf flüchtige Affären oder ähnliche Aktionen an.
Aber das bin ich einfach nicht.

Ich bin nicht der Typ für sowas. Gerade für körperliche Dinge brauche ich Vertrauen - das ich nur schwer und mit der Zeit aufbauen kann. Ich bin nicht der Typ Frau der nach dem ersten oder zweiten Treffen gleich mit einem Mann in die Kiste springt.
Auch wenn ich dadurch als verklemmt und prüde gelte.

Ich kann das einfach nicht - weil besonders für körperliche Nähe mein Herz eine große Rolle spielt - und das schütze ich, so gut es eben geht.

Es ist ein Dilemma - wirklich.

Dienstag, 17. Februar 2009

Respekt...

für diese musikalische "Ansprache"...

Das Lied, das an Silvester 2007/2008 meinen Namen prägte...

Urlaub vorbei - der Alltag hat mich wieder - Wintereinbruch

Wahnsinn, wie schnell so ein Urlaub vergeht. Kaum hat er angefangen, ist er auch schon wieder vorbei und man sitzt wieder an seinem Schreibtisch.

Konnte gestern feststellen, dass wenige Stunden Büroalltag die Entspannung eines ganzen Urlaubs einfach auswischen können, wenn man zwischen Telefon und Schreibarbeit rotiert.

Und dass der Wecker um 5:00 losbrüllte, hat mir fast körperliche Schmerzen bereitet...
Ja, der erste Arbeitstag nach dem Urlaub ist eben doch der Schlimmste.

Heute bin ich schon etwas entspannter, wenn auch das Aufstehen mühsam war - und der Alltag hat mich wieder. Voll und ganz.

Dass gestern der Winter über Wien hereingebrochen ist... das war wohl wieder nötig.
Gestern hat es den ganzen Tag geschneit, heute schneit es unaufhörlich. Und hier in der Stadt verwandelt sich das Weiß natürlich in Rekortzeit in brauchen Matsch. Schuhe und Hosenbeine sind von Streumittelresten verschutz - die Laune der meisten Leute ist irgendwie unterirdisch (als ob DAS was am Wetter ändern würde).

Klar, ich hätte mich auch gefreut, wenn es langsam wärmer geworden wäre. Klar, ich sehne mich auch nach dem Frühling... aber noch ist es Winter - und da gehören Kälte und Schnee nunmal dazu...

Insofern... nicht die Laune verderben lassen:
Der Frühling wird kommen - irgendwann bestimmt...

Samstag, 14. Februar 2009

*gna* In die Tischkante beißt...

Wollte ja schon letzte Woche meine Steuererklärung machen...
Habe mir die Zugangsdaten hierfür vom Finanzamt schicken lassen.
Bin wie bestellt und nicht abgeholt in meiner Wohnung gesessen, um festzustellen, dass der Postler nicht gewillt ist den Brief tatsächlich zuzustellen... (ich habe berichtet).

Bin also heute zur Post gelatscht - und oh Wunder - recht schnell an meinen Brief rangekommen.

Zu Hause gleich an den PC geklemmt - und was ist...?

Der Dienstgeber hat den Lohnzettel noch gar nicht an das Finanzamt übermittelt.
*arg*
Jetzt heißt es erstmal warten. Denn solange das nicht geschehen ist, kann man sich die Erklärung nicht mal vorab ausrechnen lassen....

Mist.
Doppelmist.
Biberkacke...

Freitag, 13. Februar 2009

Der Mann meiner Träume...

... läuft irgendwo da draußen frei herum.
Ich weiß es.
Ich will es einfach glauben.
Und da morgen Valentinstag ist - denke ich, dass das Thema ganz gut paßt...

Der Mann meiner Träume müßte zu seinen Gefühlen stehen.
Nichts ist Schlimmer, als ein "echter Mann", der seine Gefühle irgendwo versteckt, sie verdrängt und dann - wenn sie ihn krank gemacht haben, die unterdrückten Emotionen - mir vorwirft, dass ich nicht seine Gedanken lesen konnte, und nichts davon bemerkt habe. Hatte ich schon - brauche ich nicht mehr. Danke.

Ich möchte mit dem Mann meiner Träume lachen und scherzen können - aber auch ernsthafte Gespräche führen.

Ich will manchmal wie ein Kind sein können - lustig und ungezwungen, ich will Komödien im Fernsehen sehen und offen darüber lachen - oder Zeichentrickfilme. Und ihn hätte ich dabei gerne an meiner Seite - und nicht ein Zimmer weiter, wo er sich zurückzieht, weil er das nicht ausstehen kann. Aber manchmal will ich auch ernsthafte Gespräche führen, die über ein "und wie war dein Tag?" hinausgehen.

Ich will Romantik

Ist es denn wirklich so abwegig, sich hin und wieder Romantik zu wünschen? Eine einzelne Rose ganz ohne Grund? Oder ein Zettelchen auf dem "die magischen 3 Worte" stehen? Ein Candlelight Dinner...? Oder einfach nur ein Kuss, ein Blick in die Augen und die 3 Worte, die das Herz aufleben lassen?

Kuscheln sollte nicht als Vorspiel verstanden werden!
Also zumindest nicht immer. Wenn ich sage, ich möchte kuscheln - dann meine ich das auch genau so. Dann sehne ich mich nach zarter Berührung, danach den Herzschlag meines Traummannes zu hören und zu fühlen, will gehalten werden und mich fallen lassen können... einfach so. Ohne Hintergedanken. Mein Traummann sollte also Nähe zulassen können - ohne meinen Kopf an seiner Brust sofort als Aufforderung zu verstehen.

Der Mann meiner Träume sollte stark sein, wenn ich schwach bin.
Ich möchte auch mal schwach sein dürfen - im Job muss ich immer stark sein. Ich möchte mich also auch einmal ganz klein und hilflos fühlen dürfen - dann lasse ich mich auch gerne von meinem starken Traummann beschützen und retten. (Da spielen Muskeln oder Körpergröße überhaupt keine Rolle!!!).

Falco sagte einmal, dass er weiß, dass er schwer zu ertragen ist. Und auch, dass die Frau die ihn erträgt erst geboren werden muss.
Ich weiß ebenfalls, dass ich kompliziert bin.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass der Mann der mich nicht nur erträgt, sondern der mich aufrichtig annehmen und lieben kann - mit all meinen Macken und in all meiner Kompliziertheit - nicht erst geboren werden muss, sondern dass er bereits fest im Leben steht.
Und ich glaube daran, dass er mir irgendwann, irgendwie und irgendwo begegnen wird, weil er tief in seinem Herzen weiß, dass ich auf ihn warte.

Ärger über die Post!

Zur Erinnerung - ich bin im Urlaub.
Eigentlich könnte ich lange schlafen - stattdessen bin ich seit 7:30 wach, da ich auf einen dringenen eingeschriebenen Brief warte und weiß, dass dieser heute zugestellt werden soll.

Also sitze ich hier in meinem Wohnzimmer und warte. Und warte. Und warte.
Eigentlich müßte ich einkaufen gehen - ich habe kaum noch Toilettenpapier im Haus, und auch das Katzenfutter ist alle.
Aber ich bewege mich nicht weg - irgendwann im Lauf des Vormittags kommt ja die Post.

Noch nicht mal auf die Toilette wagte ich zu gehen, denn ich weiß... just in dem Moment wo man da sitzt, läutet es an der Tür, und wenn man nicht sofort öffnet, landet ein gelber Benachrichtungsschein im Postkasten.

Um 10:00 noch immer keine Post - jetzt gehe ich mal runter zum Briefkasten...
Gesagt, getan - leer.

Um 11:00 selbes Procedere. Schlüssel geschlappt und runtergelaufen. Postkasten leer.
Also weiter warten...

Um 12:00 wieder runter. Und was lacht mich da aus dem Postkasten an? Richtig - ein gelber Benachrichtigungszettel.

Man hat versucht ihnen ein geschriebenes Schriftstück zuzustellen, da man sie aber leider nicht angetroffen hat, wird das Schriftstück hinterlegt und kann ab morgen abgeholt werden!

Da sehe ich rot!
Seit Stunden sitze ich blöd in der Wohnung rum - bei mir hat nachweislich niemand geläutet oder geklopft. Noch nicht mal an der Sprechanlage - um nachzusehen, ob ich zu Hause bin!!!
*HASS*

Habe eine Beschwerde deponiert - muss aber natürlich trotzdem morgen wieder früh aufstehen, denn morgen ist ja nur bis Mittag offen. Man kann ja die Zusteller leider nicht erreichen, solange die noch unterwegs sind, da die ja keine Diensthandys haben.

*arg* Also wenn das mein Angestellter ist, darf der den Brief nach Feierabend austragen gehen, wenn er zu Blöd ist, um seine Arbeit richtig zu machen.

Muss man, um bei der Post zu arbeiten eigentlich einen IQ-Test machen? Und ist es so, dass man dann nur genommen wird, wenn man den IQ von einem Stück alten Brot hat?

Ich verstehe ja, dass man es sich gerne erspart, in den 5. Stock ohne Lift zu rennen, um dann festzustellen, dass niemand daheim ist.
ABER:
  1. Es ist sein Job
  2. Er hat ihn sich selbst ausgesucht
  3. Ich wohne im 1. Stock
  4. Ich war zu Hause - was er hätte überprüfen können, wenn er an der Sprechanlage klingelt, ehe er hochkommt
  5. DAS ist sein Job
Aber es ist natürlich viel bequemer von vorne herein einen dieser gelben Zettel auszufüllen, als zu versuchen seinen Job richtig zu erledigen!
Hass
HASS
HASS

Donnerstag, 12. Februar 2009

Ein magischer Augenblick... oder

Elefantenaugen...

Ich war heute Vormittag ja mit einer lieben Freundin im Tiergarten. Und wann immer ich dort hin gehe, muss ich die Elefanten besuchen.
Ich liebe Elefanten, seit ich ein kleines Kind war - schon damals (als sie noch das schrecklich kleine Gehege hatten, was ich als Kind natürlich nicht als schlimm empfunden habe), konnte ich stundenlang bei ihnen stehen bleiben.

Heute war es also wieder soweit. Mein Herz fing richtig schnell zu schlagen an, als wir das Elefantenhaus betraten. Die kleine Mongu (die inzwischen eigentlich nicht mehr klein ist), stand alleine im etwas abgelegenen Innengehegeteil, das man durch zwei Glasscheiben einsehen kann. Ich ging also zu einem der Fenster und sah sie an. Sie fing meinen Blick auf und kam näher.
Direkt vor dem Fenster blieb sie stehen - unsere Blicke trafen sich nun direkt. Von Angesicht zu Angesicht mit ihr.
Sie gab einen tiefen Brummton von sich - kaum hörbar, und Sekunden später kam ihre Mutter Tonga dazu. Auch sie kam bis direkt zum Fenster vor, ich sah ihr in die Augen und versank darin.
Sie versuchte sogar vorsichtig mit ihrem Rüssel nach meiner Hand zu tasten - wie habe ich mir in diesem Moment die Glasscheibe weggewünscht!
Es war eine ganz sanfte und zärtliche Geste - obwohl sie so groß ist und so nah war, hatte ich Respekt vor ihr, aber keine Angst.
Auch Tonga begrüßte mich mit einem Brummen - der Boden unter mir bebte davon - Elefanten kommunizieren mit diesen Lauten, die normalerweise in einer Frequenz gehalten sind, dass man sie als Mensch nicht hören, aber manchmal fühlen kann.

Ich hätte Stunden so verbringen können - alles andere verschwand völlig. Es gab irgendwie nur noch Tonga, Mongu und mich. Und tief in meinem Herzen verstand ich, was Tonga mir erzählte. Sie sprach richtig mit mir - und ihre Augen hielten mich fest. Und immer wieder tastete sie mit ihrem Rüssel die Glasscheibe vor mir ab... ich wünschte mir in diesem Moment so sehr, dass die Scheibe nicht da gewesen wäre. Ich bin mir sicher, mir wäre nichts geschehen - aber ich hätte Tonga vorsichtig berühren können. Die Initiative dazu wäre von ihr ausgegangen.

Als hinter mir zwei kreischende Kinder auftauchten war der magische Moment vorbei. Tonga bracht die Verbindung ab und zog sich ein wenig zurück.
Ich verabschiedete mich von ihr und auch von Mongu - und ich versprach bald wieder zu kommen.

Die Begegnung selbst aber - die steckt mir noch immer in den Knochen. Eine derart intensive Verbindung hatte ich noch nie zuvor gespürt.

Und Traurigkeit mischte sich dazu - als mein lange gehegter Wunsch wieder in mir hochstieg. Nur einmal ein paar Minuten hinter den Kulissen sein zu dürfen. Auf der anderen Seite des Geheges, wo nur ein paar Gitter uns trennen würden. Mich - und meine geliebten Elefanten. Sie zu sehen, so nahe, wie noch nie. Und vielleicht auch eine kurze Berührung zu erhaschen.
Ich brauche keinen Schnuppertag, muss den Pflegern nicht auf die Nerven gehen - nur ein paar Minuten, das wäre alles, was ich mir wünsche.
Leider wird dieser Traum wohl niemals in Erfüllung gehen - und immer ein Traum bleiben.

Das 4.te Foto im 4.ten Ordner

Geelstert bei der Kratzbürste habe ich dieses Fotostöckchen.
Dabei muss man aus dem 4. Fotoordner das 4. Foto zeigen und etwas dazu sagen...

quelle
Das ist eine kleine Quelle, im Kurpark Oberlaa - genauer gesagt in der WIG.
Es ist ein wunderschöner, verträumter Ort, von dem man fast nicht glauben kann, dass er künstlich angelegt wurde. Die Quelle mündet in einen kleinen See, ringsum sind Bäume vom Autolärm ist nichts zu hören. Und nur ein paar Schritte weiter kann man an einem etwas größerem See im Schatten von großen Weiden sitzen und aufs Wasser blicken...

Besuch im Tiergarten - Klappe die 2.te

Bereits letzte Woche habe ich versucht in den Tiergarten zu gehen. Allerdings war dieses Vorhaben nicht wirklich von Erfolg gekrönt, denn als ich das Haus verließ wurde mir erst der dichte Nebel bewußt. Nicht man das Haus auf der anderen Straßenseite war klar zu erkennen... und leicht geregnet hat es auch.
Also haben meine Freundin, die mich schon unten an der Tür erwartet hat, und ich kurzfristig umdisponiert.

Klar, es wurde ein netter Vormittag mit dem Genuss einer köstlichen heißen weißen Schokolade *lecker* und einem wahren Shoppingrausch.
Aber im Tiergarten waren wir wettertechnisch nicht.

Heute steht ein neuer Versuch an.
Zugegeben, warm ist es mit gerade mal 1°C nicht - aber dafür hat der Mensch ja dicke Winterjacken und warme Socken erfunden.
Aber es ist nicht neblig UND (und das ist fast das Wichtigste) es ist trocken.
Also heißt es um 9:00 wieder Aufbruch in Richtung Tiergarten. Und diesmal werden wir hoffentlich auch dort ankommen *lacht*

Am Nachmittag dann bekomme ich Besuch von einer lieben Freundin, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe.
Tja, und dann geht es auch schon auf meinen letzten Urlaubstag zu... wie schnell die Zeit doch verfliegt wenn man damit beschäftigt ist Dinge zu tun, die Spaß machen...
(Gut um ehrlich zu sein.... das Putzen meiner Wohnung hat jetzt nicht unbedingt Spaß gemacht, mußte aber auch mal sein, und mit der richtigen Musik ging es auch ganz gut von der Hand) Auf jeden Fall muss ich heute ehe mein Besuch kommt nur noch den Staubsauger durch das Wohnzimmer führen - und ich bin fertig.)

So... und jetzt werde ich mal langsam damit beginnen meine Tasche herzurichten. Der Fotoapparat darf nicht vergessen werden, und eine Kontrolle, ob die Eintrittskarte da ist, ist sicher auch nicht verkehrt - ich kenne mich ja.

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